Star a Star

sporty
Servas Leidln! Das Kapitel is etwas kürzer als ihr es von mir gewohnt seid aber... keine Ahnung!-! Irgendwie wills derzeit net so gscheit funktionieren. Ideen hab ich noch genug für die Story, daran liegts net, trotzdem wills net so ganz! Bald kommen meine Kapitel (-! hoffentlich !-) wieder regelmäßig damit ich die Story bald beenden kann... um aber jetzt mein unnötiges Geschwafel zu beenden - was eh keinrn interessieren dürfte ;) - hier endlich:
Chapter 27 sporty

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Mittwoch Vormittag waren die ersten beiden Stunden die reinste Hölle! Sport mit einem verrückten der sogar Luzifer zum schwitzen bringen würde. Als wäre Chrom als Sport Lehrer noch nicht schlimm genug war der Sport Lehrer der Jungs auch noch nicht aufgetaucht. Was bedeutete das die Mädchen und die Jungs zusammen schwitzen durften. Und wie quälte man seine Schüler besser als in aller früh sie einen Sprint nach den anderen machen zu lassen?
Um den Schein zu wahren hatte der Sportlehrer aus der Hölle auch eine Stoppuhr in der Hand. Allerdings nichts zum aufschreiben und Chrom machte nicht den Eindruck das er sich Dreißig verschiedene Zeiten wirklich alle merken könnte. Für Anna war das also die reinste Farce aber, es funktionierte zumindest. Sogar Yoh bei dem die Blondine fast schon gedacht hatte das sein Körper gar nicht für schnelle Bewegungen gemacht war, rannte bis er schwer keuchte. Sie hatte ihm zwar schon beim laufen gesehen, beim Fußball und beim Football. Aber es war etwas anderes einen Ball oder zumindest einen Ledernen Ei hinterher zu laufen, als zu rennen bis einem fast die Lunge kollabierte.
Chrom sagte einem die Zeit auch nicht so das, das ganze mit der Stoppuhr wirklich nur ein schlechter Scherz war. Wenn man nach der Zeit fragte erhielt man so antworten wie: „Schnell.“, „Nicht schnell genug.“ oder „Zu langsam.“
Als die erste Stunde der Doppelstunde Sport zu ende war gewährte der Lehrer zumindest eine Fünfminütige Pause.
Anna setzte sich sofort an die nächste Wand, zog ihre Füße ein und bettete müde den Kopf darauf.
„Na schon so ausgepowert?“ fragte Hao der sich neben sie setzte.
„Chrom kommt direkt aus der Hölle.“ murrte Anna als sie den Kopf ein wenig anhob.
„Das du keine Sportlerin bist war schon im Vorhinein klar. Du hättest Sport auch sicher abgewählt wenn es möglich wäre nicht wahr?“
„Ob du es glaubst oder nicht, das hätte ich nicht.“ verneinte sie sofort. „Ich mag Sport eigentlich. Nur will ich nicht Sinn und Zwecklos von einer Ecke zu anderen gehetzt werden.“
„Willst du wissen warum Chrom das macht?“ nach einen Schulterzucken von Anna erzählte Hao.
„Chrom war einmal ein Leichtathletik Star. Er hatte eine Zusage das er bei Olympischen Spielen antreten und mitlaufen durfte. Bei den Vorbereitungen hat er sich aber irgendwie einen Knöchel gebrochen. Beim gehen sieht man ihm zwar nichts an aber, so schnell wie damals konnte er nie wieder laufen.“
„Ist Chrom nicht etwas zu stämmig für Leichtathletik?“
„Heute ja.“ nickte Hao. „Seine Verletzung liegt auch schon Jahre zurück. Wir dürfte da so in Opachos alter gewesen sein als er bei den Olympischen Spielen mitmachen hätte dürfen. Seit er selbst gemerkt hat das er nie wieder so schnell laufen wird können hat, er mit Krafttraining begonnen.“
„Und woher weißt du das alles schon wieder?“
„Ren, die anderen und ich sind mit Chrom im selben Fitness Studio angemeldet. Ren ist dann irgendwann einmal auf ihm zugegangen und hat gefragt, ich zitiere; `Warum bist du eigentlich so verrückt?` Chrom hat daraufhin zu lachen begonnen und es uns erzählt. Deshalb nennt er auch nie irgendjemanden die Zeit wenn jemand danach fragt.“
„Klingt als hätte er ziemliches Pech gehabt.“
„Vielleicht war es auch besser das, er sich verletzt hat. Weil er sich so nicht blamieren konnte, wer weiß. Chroms Bestzeit kennt keiner.“
Dazu wollte Anna lieber nichts sagen. Hao wusste auch so das diese Ansichten alles andere als Sozial waren, weswegen ein Moment des Schweigens entstand.
Nach einer kurzen Stille fragte Hao. „Und hast du es dir endlich überlegt, gibst du auf?“
Für einen Moment sah sie ihm an bevor sie ihren Blick durch den Turnsaal wandern ließ. Dabei sah sie wie Kanna gerade wieder den Saal betrat. Wo sie war interessierte die Blondine nicht, nur sie konnte sich schon denken das sie wohl nicht die Toiletten aufgesucht hat.
„Du weißt genauso gut wie ich das es doch langweilig wäre, wenn ich jetzt einfach so aufgeben würde. Bis Montag bleibt es noch spannend und danach ist es auch weiterhin interessant. Wo würde also die Spannung bleiben wenn ich jetzt einen Rückzieher machen würde?“
„Montag hast du bereits verloren. Abgemachten waren zwei Wochen, also genau vierzehn Tage. Montag wäre Tag fünfzehn.“ stellte Hao lächelnd klar. „Wenn du aber so sehr auf Spannung stehst könnte ich mir ja etwas einfallen lassen um dich auf Trab zu halten.“
„Ich hätte nicht gedacht das du da so genau bist.“ Anna sah wieder zu ihm hinüber. „Sag mal, solltest du nicht eigentlich nicht noch wütend auf mich sein Prinzessin?“
Zu ihrer Verwunderung begann er zu lachen, offenbar hatte er sich an den Kosenamen schon gewöhnt so das er ihn nicht mehr störte. Zu schnell für ihren Geschmack! Hao wütend und fassungslos zu sehen hatte etwas für sich gehabt.
„Ich bin nicht wütend. Ich räche mich. Das macht ungemein viel mehr Spaß.“
„Das hat gestern aber anders ausgesehen. Es überrascht mich das wir etwas gemeinsam haben.“
„Ein paar Sachen haben wir doch noch gemeinsam.“
„Nur deiner Ansicht nach...“
„Aufgestanden ihr faulen Maden!“ brüllte Chrom dann durch den Turnsaal. „Die Pause ist zu Ende! Also Zackzack stellt euch in fünf reihen auf!“
Mit genervten Geräuschen gehorchte die Klasse der freundlichen Aufforderung und stellte sich auf um wiedereinmal gegeneinander zu rennen. Anna stellte sich in die zweite, Hao neben ihr in die dritte Reihe.
Entnervt verdrehte Anna die Augen. „Ausbilder beim Militär wären wohl kaum freundlicher.“
Der Asakura grinste nur. „Ich sage es dir wenn ich dort war.“
„Was du willst zum Militär? Ich hätte dir eher zugetraut das du dich vor der Grundausbildung drücken würdest. Irgendein Mist würde dir doch bestimmt einfallen um dort nicht hin zu müssen.“
„Ich bin so etwas wie Bellizist. Überrascht dich das etwa?“
Kopfschüttelnd verneinte sie. „Hat das bei dir auch etwas mit Nationalstolz zu tun oder wie du so nett ausgedrückt hast das man alles zerstören sollte.
Als Antwort bekam sie nur ein kleines lächeln von Hao bevor er meinte. „Ich kann mir bei dir eher nur weniger vorstellen das du Pazifist bist wie Yoh.“
Anna zuckte mit den Schultern. „Ich bin weder Bellizist noch Pazifist. Nur weil etwas nicht richtig ist heißt es noch lange nicht das es falsch ist.“
„Interessante Antwort auf die frage nach deiner Gesinnung “
„Ich bin eine Interessante Person.“ meinte sie und rückte nach da sie als nächstes laufen musste.
Hao rückte ebenso nach. „Im Moment, wer weiß wie lange noch.“