Star a Star

deride
Bevor der Chevrolet Camaro von Ren, noch auf die Auffahrt vor Annas Haus fuhr, hatte Jeanne die neben ihm saß die beiden schon angerufen. Um ihnen zu sagen das Anna und Tamao hinaus kommen sollten.
Mit einen lächeln sah die grau blau Haarige zu ihren Freund hinüber. „Jetzt mach nicht so ein Gesicht. Du hattest heute doch sowieso nichts anderes vor.“
„Ich hätte mir dennoch etwas besseres vorstellen können als, für euch den Chauffeur zu spielen.“
„Was den? Etwa wieder vor deiner Spiel Konsole sitzen und Gott weiß was in die Luft jagen?“
Genervt betätigte Ren die Hupe seines getunten Autos da ihm das schon zu lange dauerte, auf die beiden zu warten.
Jeanne beugte sich dann zu ihm hinüber und drückte ihm einen klein Kuss auf die Wange. „Du bist ein guter Freund weil du mir trotz deines Widerwillens den gefallen tust.“
„Ich werde es mir ausrichten.“
Die grau blaue Haarige lächelte ihm an, sie liebte ihren Ren einfach. Er war zwar oft ruppig und auch unheimlich stur, aber er konnte ebenso freundlich und lieb sein. Dies zeigte er aber nur sehr wenigen auserwählten. Sie gehörte zu diesen Auserwählten und sie liebte ihm so wie er war.
Ren war zwar nicht perfekt und hatte Fehler wie jeder andere auch, im großen und ganzen würde sie aber nichts an ihm verändern wollen. Trotzdem gab es eine kleine Sache die ihr sorgen bereitete. Wie sie es ansprechen sollte wusste sie nicht genau.
„Du würdest doch alles für deine Freunde tun nicht wahr?“
Verwundert sah Ren zu ihr hinüber, fragen wie sie das meinte brauchte er nicht, sein Gesichtsausdruck sagte alles.
„Ich meine, auch wenn du schnell wütend bist auf Beispielweise HoroHoro, würdest du doch alles für ihn und die anderen tun nicht wahr?“
Ren umfasste das Lenkrad kurz fester und ließ gleich wieder locker als, er den Blick von ihr abwandte um nach vorne zu sehen. „Das weißt du doch.“
„Ja schon.“ nickte Jeanne und seufzte. „Ich wollte nur wissen ob das auch für Hao gilt.“
„Was?“
„HoroHoro würde sofort für dich von der nächsten Klippe springen, das weiß ich. Yoh und die anderen sowieso. Aber glaubst du würde Hao das ebenfalls tun?“
„Keiner würde für mich von einer Klippe springen. Um endlich meine Ruhe vor diesen Idioten zu haben, müsste ich sie schon die Klippe hinunter stoßen. HoroHoro müsste ich sogar extra hinunter treten.“
Da Ren das so ernst gesagt hatte, hielt Jeanne zuerst inne, musste wegen seines schrägen Humors aber zu kichern beginnen.
Sie wollte noch etwas zu dem Thema sagen verstummte aber als Anna und Tamao aus der Haustür traten. Vor den beiden würde er niemals ein ernsthaftes Gespräch darüber führen, das wusste sie genau. Sein Stolz war ihm sehr wichtig und an den wollte sie auch gar nicht kratzen.

Rauch wurde ausgeblasen und kurz darauf wurde, etwas weg geschnippt. Yoh lehnte sich zufrieden auf der Parkbank zurück und sah in den Sternenhimmel auf. Es war ein schöner und angenehmer Abend, dieser Park war auch wirklich perfekt um ihn zu genießen.
Nachdenklich zog er dann die Augenbrauen zusammen. >War da nicht irgendetwas mit diesen Park?<
„Chauffeur!“ schnaubte Ren der neben ihm saß. Weswegen Yoh zu lachen beginnen musste.
„Warum hast du, die Mädels nicht herumgefahren?“
Yoh musste einfach kichern. Ren beschwerte sich darüber jetzt schon eine Zeit lang. Jeden anderen hätte der Tao bei so einer anfrage sofort in die Wüste geschickt, aber für Run und Jeanne machte der Spitzkopf beinahe alles. Das wussten die beiden Frauen in seinen Leben auch, was Ren zusätzlich wurmte.
„Sie haben mich nicht gefragt ob ich es tun würde. Sonst hätte ich es auch.“
„Klar hättest du.“ schnaubte Ren. „Du machst ja auch jeden Mist wenn du darum gebeten wirst.“
Yoh schüttelte den Kopf. „Das Stimmt nicht.“
„Stimmt ja, du tust nur alles wenn es sich mit deiner grenzenlosen Faulheit im Einklang bringen lässt.“
„So faul bin nun auch wieder nicht. Letzte Woche hatte ich keinen einzigen Tag für mich.“
„Wenn du den gehabt hättest, hättest du doch sowieso nur den ganzen Tag verpennt.“
Yoh nickte kichernd. „Ja siehst du, ganz meine rede.“
„Das du keine Zeit für dich hattest liegt, aber nur an dir selbst und deinen neuen Projekt.“ als Yoh ihm verwirrt ansah, erläuterte Ren. „Dein, wie mache ich aus einen verschüchterten Mädchen ein normales, Projekt.“
„Klingt nicht besonders nett wie du das ausdrückst.“
„Als würde es eine rolle spielen wie ich es ausdrücke.“ verdrehte Ren die Augen. „Wichtig ist doch nur wie es dabei läuft.“
„Eigentlich recht gut. Solange sie nicht gestresst wird, funktioniert es recht gut.“
„Also ist sie ebenso belastungsfähig wie ein Pudel.“ höhnte Ren.
Yoh hatte deswegen ein Bild von einen zitternden rosa Pudel vor Augen und begann zu kichern. „Hao meinte, ich solle ihr einen kleinen Schock verpassen dann würde sie schneller auftauen.“
„Hao hat doch keine Ahnung von irgendetwas.“ schüttelte Ren den Kopf. „Er kann dir vielleicht sagen wie du eine abschleppst, aber behalten könnte er auf die Dauer nie eine.“
„Also meinst du ich sollte nicht auf ihn hören.“
„Wenn du ihr Vertrauen nicht erschüttern willst, vergiss diesen Blödsinn.“
„Irgendwie klingt es aber logisch.“
Ren zuckte mit den Schultern. „Gut dann mach es und sieh zu was passiert.“
„Ich hab doch nie gesagt das ich es tun würde. Ich ziehe nur alle Möglichkeiten in Betracht.“
„Dann zieh auch die Möglichkeit in Betracht, einfach nur weiterhin so zu bleiben wie du nun mal bist. Die kleine ist total in dich verknallt das sieht sogar ein blinder. Also zerstör es in deiner Dummheit nicht.“
Yoh nickte dankbar und sah wieder zu den Sternen auf. Irgendetwas zu zerstören war wirklich das letzte was er tun wollte.
Die folgende Stille wurde von einer Stimme durchbrochen die Yoh sofort aufsehen ließ.
„Na sieh mal einer an wer schon wieder in unseren Park abhängt.“
Der Asakura begann zu kichern und hob begrüßend seine Hand. „Hallo Jungs! Schöner Abend nicht?“
Ryu und seine Leute blieben vor der Bank stehen. „Er ist wirklich wie geschaffen um dir eine Abreibung zu verpassen.“
Verwundert blinzelte Yoh ein paar mal. „Warum wollt ihr mir den eine Abreibung verpassen?“
Abschätzig betrachtete Ren die zehn Leute vor ihm. „Du kennst diese Pappnasen?“
„Wie hast du uns gerade genannt? Pappnasen?“ fragte Ryu.
Yoh überhörte das aber. „Naja kennen ist wohl zu viel gesagt. Ich habe sie das letzte mal mit Tamao getroffen.“
„Ja und? Was wollen die jetzt von dir?“
Ryu schulterte sein Holzschwert. „Von dir wollen wir deine Brieftasche kleiner Spitzkopf. Dann kannst du verschwinden. Deinen Freund lassen wir aber nicht so einfach ohne eine Tracht Prügel abziehen.“
Yoh hob sofort abwehrend seine Hände. „Holzschwert Robert...“
„Ryu!“ schrie dieser sofort. „Holzschwert Ryu ist mein Name!“
„Ernsthaft? Wie komm ich den dann auf Robert? Bist du dir wirklich sicher?“
„Ich werde doch wohl noch meinen eigenen Namen kennen!“
Ren gab ein genervtes Geräusch von sich und verschränkte die Arme.
„Ok Verzeih mir Holzschwert Ryu. Warum willst du mich den verprügeln?“
„Das soll ja wohl ein Scherz sein!“ meinte der siebziger Jahre verschnitt. „Nach unseren letzten aufeinander treffen besitzt du wirklich die Frechheit auch noch zu fragen warum?“
„Ähm Ja!“
Unleidlich knurrte Ren. „Los verzieht euch auf der stelle! Ich habe keine Lust mehr eure Gesichter zu sehen.“
„Ihr wagt es in unseren Park aufzutauchen und dann werdet ihr auch noch frech?“
Spöttisch hob Ren eine Augenbraue. „Euren Park?“
Ryu nickte sofort. „Ja unser Park!“
Kichernd zeigte Yoh auf die Typen die vor ihnen standen. „Stimmt ja! Ihr wolltet Tamao und mich ausrauben!“
„Was diese Lachnummern?“ fragte Ren ungläubig.
Ryus Gesicht nahm vor Zorn eine unnatürlich rote Farbe an.
„Ähm Ren, ich denke nicht, das sie so etwas gerne hören.“
„Interessiert mich nicht! Sie sollen sich verziehen, sie nerven mich.“
Yoh stand daraufhin auf und hob beschwichtigend die Arme. „Was mein Freund damit sagen will ist das ihr besser gehen solltet. Seid nicht sauer in Ordnung?“
Ungläubig sahen Ryu und seine Death Enders Yoh an.
„Hör auf mit deinen versuchen immer alles zu schlichten Yoh.“ meinte Ren. „Lass sie ruhig sauer werden wenn sie wollen.“
Der Asakura drehte sich zu seinen Freund um. „Ich will mich aber echt nicht prügeln, das ist doch unnötig.“
„Musst du ja auch nicht. Ich kümmere mich alleine um sie.“
„Das halte ich für keine Gute Idee.“
„Glaubst du etwa ich werde nicht alleine mit diesen halben Hemden fertig?“
„Darum geht es doch gar nicht.“ schüttelte Yoh den Kopf. „Es ist nur verdammt unfair das du alleine gegen sie Kämpfen sollst.“
Nickend erhob sich der Tao. „Allerdings. Hey Holzschwert Ramon hast du noch ein paar Freunde die du holen könntest?“
Ryu der den Gespräch mit Unglauben gefolgt war erwachte aus seinem starr artigen zustand. „Ra..ra..ramon? Hast du mich tatsächlich Ramon genannt?“
„Ja habe ich.“
Yoh legte sich die Hand auf das Kinn und sah Ryu nachdenklich an. „Ich glaube nicht das er Ramon heißt. Ich glaube es war etwas mit einen U. Rudi vielleicht.“
Ryu riss die Augen auf. „Rudi?!“
„War wohl auch falsch.“ Yoh legte den Kopf schief. „Wie wärs mit Ronald?“
Ren schüttelte sofort den Kopf. „Nein wie der Mc Donald Clown hat dieser Clown nicht geheißen.“
„Und wie siehts mit Rocco aus, oder Rocky?“
„Höchstens Rocky für Arme.“
„Mhh Ringo vielleicht. Ich glaube es war etwas mit einen I.“
„Nein das ist auch falsch.“ wehrte Ren ab. „Aber mit I hast du glaube ich sogar recht.“